Gesund grillen

Gesund grillen

Wussten Sie, dass Grillen, Braten und Durchbraten in Lebensmitteln (rotem Fleisch wie auch Geflügel und Fisch) krebserregende Karzinogene (heterozyklische Amine, kurz HCA) bildet?

Häufiger und übermäßiger Verzehr von gegrilltem, durchgebratenem oder gebratenem Fleisch erhöht nachgewiesenermaßen das Risiko für Prostatakrebs, Darmkrebs und Bauchspeicheldrüsenkrebs. Man muss jedoch nicht auf das Sommer-Grill-Vergnügen verzichten. Wenn man einige Tipps beachtet, grillt man ebenso schmackhaft wie gesund. 

Gesund grillen mit Gemüse

Setzen Sie auf Gemüse; sie besitzen kaum Fett und wenig Kalorien: Kartoffeln, Pilze, Paprika und Zucchini gehören zuerst auf den Grill. Wie wäre es mit vegetarischen Spießen für jedermann? Oder leckeren Veggie-Burger? Wenn es jedermanns Geschmack trifft, lässt sich vielleicht sogar auf Fleisch verzichten. Verwenden Sie stattdessen Marinaden. 

Senken Sie die HCA-Werte beim Grillgut

Wer nicht widerstehen kann, Fleisch, Geflügel und Fisch zu grillen, sollte das Grillgut zuerst in Olivenöl, Knoblauch, Zwiebel und Zitronensaft marinieren; dies senkt die Menge der Karzinogene (wobei die Wissenschaftler sich nicht sicher sind, warum). Auch Rosmarin reduziert drastisch die HCA-Werte. Halten Sie die Hitze niedrig und die Grillzeit kurz, das Grillrack möglichst weit entfernt von der Hitze und lassen Sie das Grillgut nicht schwärzen. 

Werden die Lebensmittel in Backofen oder Mikrowelle leicht vorgekocht, benötigt das Grillgut lediglich ein schnelles Finish auf dem Grill, um das tolle Grillaroma, aber wenig HCA zu erhalten. 

Entfernen Sie heruntergetropftes Fett und alte Grillkohle; auch der Rauch ist krebserzeugend.