Fundament für ein Gartenhaus

Fundament für ein Gartenhaus

Jeder der schon einmal vor der Entscheidung stand eine Gartenlaube in sein eigenes Grün einzubinden, kennt bestimmt die Frage, ob nun ein Fertighaus oder doch lieber ein Eigenbau das richtige für ihn ist.

Die Vorteile eines eigenen Entwurfs liegen hierbei ganz klar auf der Hand. Man hat am Ende seines Werkens tatsächlich etwas erschaffen, das in seinen persönlichen Garten hinein passt und nicht irgendetwas von der Stange, das jeder dritte Baumarktkunde selbst aufgestellt hat. Der Nachteil liegt hingegen ganz sicher bei der Arbeit die ein Eigenbau verursacht. Ganz am Anfang steht die Planung, dann eine Skizze, eine detaillierte Zeichnung, das Material aussuchen und so weiter. Die Liste der Arbeiten nimmt scheinbar kein Ende, und dann kommen noch die Kosten. Die liegen sicher jenseits von Gut und Böse.

Da macht dann der fertige Bausatz viel mehr Sinn. Den Katalog durchblättern, das richtige Haus aussuchen, bestellen, bezahlen liefern lassen und dann noch aufbauen. Fertig ist die Laube?

Ganz so einfach ist das leider auch nicht. Man sollte auch hier gut auf sein Vorhaben vorbereitet sein, und ein paar Dinge beachten. Das wichtigste ist das man sich auf ein Objekt der Begierde festlegt. Ist das Geschehen und der Kauf getätigt, sollte man um einen flüssigen Arbeitsablauf zu gewährleisten die notwendigen Vorarbeiten erledigen. Das könnte unter Umständen etwas mühsam werden, denn ein Haus benötigt immer ein solides Fundament, so auch ein Fertighaus aus dem Baumarkt.

Das Fundament kann auf verschiedene Arten hergestellt werden. Für ein kleines 2*2 Meter Haus benötigt man sicher keine Betonplatte, und ein Streifenfundament muss man hier auch nicht wirklich haben. Ein Punktfundament sollte vollkommen ausreichend sein. Wie aber erstellt man ein Punktfundament?

Nachdem festgelegt wurde wo das Haus einmal stehen soll, und die Fläche entsprechend ausgemessen wurde, markiert man die Eckpunkte. Anschließend alle ca. 40cm eine weitere Markierung. So erhält man am Ende 36 Markierungen. Das sind die Punkte für das Fundament. Das heißt, jetzt müssen 36 Löcher ausgehoben werden. Am einfachsten ist das mit einem Spaten zu erledigen. Die Löcher sollten mindestens 40cm tief sein, wegen dem Frost. Ist das erledigt, ist der Rest eigentlich einfach und schnell erledigt. Für jeden Punkt in unserem Fundemant nehmen wir nun eine 9*9cm Bodenhülse und treiben diese mit einer Einschlaghilfe in jedes aushebobende Loch hinein und bringen alle Hülesen mit einer lngen Wasserwaage auf gleiche Höhe. Sobald alles in der Waage ist, sollten die Löcher mit einer Fertigbetonmischung einbetoniert werden. Das garantiert sicheren Halt. In jede Hülse noch einen vorbereiteten Klotz hinein und mit Schrauben so fixieren, das auch diese in der Waage sind. Fertig ist das Fundament. Die Holzklötze kann man sicher vor dem Einbringen in die Hülsen mit Bitumenmasse einstreichen was als Feuchtigkeitssperre dient, ist aber nicht unbedingt notwendig, da das Holz nicht mit dem Erdreich in Verbindung kommen sollte. Ist das Fundament fertig , kann es mit dem Aufbau des Fertigbausatzes losgehen.   

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