Decke mit Holz verkleiden

Deckenverkleidung aus Holz

Eine Deckenverkleidung aus Holz wertet eine unverputzte Decke nicht nur optisch auf, sondern eignet sich ebenfalls zum Verbergen von Leitungen und Einbauleuchten. Die Verkleidung mit vorgeschnittenen Holzpaneelen erfordert keine aufwändigen Arbeiten; auf einer einfachen Unterkonstruktion aus gehobelten Holzlatten werden die Paneele ineinandergeschoben und mit Profilbrettkrallen befestigt.

An der Decke gestaltet sich das Arbeiten jedoch besonders schwierig, da über Kopf gearbeitet werden muss und mindestens ein ständiger Helfer benötigt wird, der die einzelnen Paneele anreicht. Beim Renovieren kann die Verkleidung kompletter Deckenflächen daher wertvolle Zeit in Anspruch nehmen. Erleichtert wird die Deckenverkleidung durch die Verwendung von Kunststoffschienen, in die die einzelnen Paneele eingeschoben werden.

Diese Methode ermöglicht es nicht nur, einen Großteil der Arbeit ohne fremde Hilfe vorzunehmen, sondern erleichtert das Verkleiden auch für Personen, die im Heimwerken eher ungeübt sind. Die Schnellmontagesysteme aus Kunststoff werden an der Decke angeschraubt und die einzelnen Paneele mit Klammern versehen, die sich in die Kunststoffschienen einführen lassen.

Während der anschließenden Anordnung der Paneele ist es nicht nötig, diese manuell abzustützen; auch wird kein zusätzliches Werkzeug benötigt. Zudem dienen Verschlusssysteme aus Kunststoff auch als sichere Abdichtung der Längsfugen gegen Schmutz und Feuchtigkeit. Da zur Verkleidung der Decke keine Nägel oder Verschraubungen verwendet werden, lassen sich die Paneele bei Bedarf problemlos wieder entfernen, wenn dies etwa zum Renovieren erforderlich ist.

Beim Verkleiden der Decke sollte stets ein Zwischenraum zur Wand gelassen werden, um das spätere Entfernen der Anfangsbretter zu erleichtern. Als Abschluss der Deckenverkleidung sorgen genutete Leisten dafür, dass der Hohlraum später nicht mehr sichtbar ist.